Betanien Konferenz 2011

Am Samstag, den 10. September 2011, findet die 3. Betanien-Konferenz mit dem Thema: „Geistliches Unterscheidungsvermögen lernen & fördern. Wie stärken und schützen wir unsere Gemeinden?“ statt.

Referenten und Vortragsthemen:

  1. Thorsten Brenscheidt: Neue Trends in Gemeinden – Ursachen und Folgen. Wie gehen wir damit um?
  2. Martin Erdmann: Die systematische Verführung durch die evangelikale Machtelite
  3. Hans-Werner Deppe: Die Stimme des Hirten: Wegweisung durch ein klares Evangelium
  4. Dirk Noll: Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre!

Quelle

Weitere reformatorisch/reformierte Konferenzen in 2011 hier

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Betanien Newsletter 104

Liebe Abonnenten der Betanien-Nachrichten,
hier erhalten Sie wieder Informationen über interessante Buch-Neuerscheinungen und -Sonderangebote. Aus Zeitgründen sind diesmal keine weiteren Beiträge enthalten, aber einige Hinweise am Ende dieser Mail.
Herzliche Grüße, Hans-Werner Deppe weiterlesen…

Betanien-Newsletter 102

Mit Beginn des neuen Jahres hat der Betanien Verlag angefangen, ein neues bibeltreues Magazin für junge Christen zu vertreiben: das vierteljährlich erscheinende Timotheus Magazin. Wir denken, damit eine Lücke im deutschsprachigen Angebot zu treffen, denn ein konservativ ausgerichtetes Magazin für die junge Generation gab es bisher wohl nicht. Das Magazin wird von einem eigenverantwortlichen Redaktionsteam junger Brüder aus dem Raum Düren erstellt, die meisten von Ihnen sind in ihrer Gemeinde Jugendleiter oder junge Prediger. weiterlesen

Betanienkonferenz 2010

Am Samstag den 11. September 2010, findet im Haus Neuland, Bielefeld-Sennestadt die zweite Betanien-Konferenz statt. Das diesjährige Thema lautet: „Die Erwählung – ihre Bedeutung für Gemeinde und Mission“.  Als Referenten sind Tim Kelly, Martin Erdmann u.a. eingeladen. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Ausführliche Einladung folgt in Kürze. (Rahmen stimmt in etwa mit den Angaben der Einladung von 2009 überein, siehe Infoseite).
Weiterlesen „Betanienkonferenz 2010“

Betanienkonferenz

Am 12. September 2009 findet in der Biblisch-evangelischen Gemeinde Ostwestfalen-Lippe die 1. Betanien-Konferenz statt. Das Konferenzthema lautet: „Wie redet Gott zu mir? 100 Jahre Berliner Erklärung – Schwärmerei und biblischer Glaube im Vergleich“
„Die fundierten, allgemeinverständlichen Vorträge richten sich an alle interessierten Christen, insbesondere auch solche, die eine biblische Antwort auf innerevangelikale schwärmerische Einflüsse suchen. Da mystische Vorstellungen nicht nur in der charismatischen Bewegung grassieren, sondern auch unter „bibeltreuen“ Christen mystische Tendenzen zunehmen Weiterlesen „Betanienkonferenz“

Alphakurs – eine missionarische Chance?

Mission… Evangelisation… Menschen zur Versöhnung mit Gott aufzurufen ist der primäre Auftrag der Kirche und eines jeden Gläubigen (Matth28,16ff; 2Kor 5,20). Dieses Ziel verfolgt auch der sogenannte „Alphakurs“. Dieser ist erklärtermaßen „konfessionsneutral“ und wird sowohl von römisch-katholischen, orthodoxen, evangelischen Kirchengemeinden, sowie von evangelikalen, pfingst- und charismatischen Gemeinden durchgeführt. Was auf den ersten Blick für den einen oder anderen durchaus positiv klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung als Irrweg.

Der Alphakurs wurde Mitte der 1980er Jahre in London von Pastor Nicky Gumble entwickelt und ist ohne Zweifel der erfolgreichste von Menschen entwicklete Glaubenskurs weltweit. Bis Ende 2005 haben mehr als 8 Millionen Menschen aus den verschiedensten Konfessionen an einem Alphakurs teilgenommen. Nicky Gumble selbst steht in unmittelbarer Verbindung mit dem „Toronto-Segen“ und der charismatischen „Dritten Welle“ des John Wimber.

Auch der sich immer größerer Beliebtheit erfreuende und Konfessionen übergreifende „Alpha-Kurs“ hat seine Wurzel zum großen Teil in diesem Aufbruch. Nicky Gumbel, Verantwortlicher für diesen Kurs, ist ordinierter Pastor eben dieser Londoner Gemeinde, die als erste den Toronto-Segen hier in Europa aufgegriffen hat. Als Wimber ihm die Hände auflegte, war es Gumbel, als würde „so etwas wie eine zehntausend Volt starke elektrische Spannung“ durch seinen Körper fließen. (Quelle hier)

Hans-Werner Deppe, Verlagsleiter des Betanien-Verlages schreibt in einer Ausgabe des Büchermagazins „Kelle und Schwert“ über den Alpakurs (hier als PDF) und zeigt verschiedene schriftorientierte Alternativen auf.

Hans-Werner Deppe schreibt: Seit einigen Jahren hält das Evangelisations-Konzept des Glaubenskurses „Alpha“ geradezu einen Triumphzug quer durch alle christlichen Denominationen. Doch er weist schwerwiegende Mängel auf – und es gibt viel biblischere Alternativen. Dieser Artikel basiert auf einem Auszug aus dem vergriffenen Buch „Die Alpha-Welle“  (hier als PDF) und wurde um ein Plädoyer für chronologischen Bibelunterricht erweitert.

Das größte „Pfund“ mit dem der Alphakurs wuchert ist auch der Hauptkritikpunkt: er ist „konfessionsübergreifend„, paßt sich jedem Glaubenssystem flexibel an.  Auf der Deutschlandseite dieses Missionsprojektes ist zu lesen.

Alpha Deutschland: Der Alpha-Kurs ist eine angenehm neue Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Er ist für Menschen unserer Zeit gedacht, fundiert und gleichzeitig locker und unkonventionell. Alpha ist offen, jeder kann teilnehmen.
Jedes Treffen beginnt mit einem Essen. Man kommt schnell ins Gespräch und lernt sich leicht kennen. Zuhören, diskutieren, neue Gedanken entdecken. Und fragen, was man will! Keine Frage ist zu schlicht, zu schwierig oder zu frech.
Alpha ist konfessionsübergreifend und wird von allen großen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften in über 135 Ländern unterstützt.

Im Wesen des Evangeliums liegt es jedoch nicht, grundsätzlich „angenehm“ zu sein. Im Gegenteil, haben sich von Beginn an die meisten Menschen am Evangelium gestoßen (1Kor 1,23.) Wie kann es nun dazu kommen, das dieser Glaubenskurs ein so breites Publikum nicht nur erreicht sondern begeistert? Es liegt auf der Hand, das hier nicht das volle Evangelium verkündigt wird, denn ansonsten müsste es zu unterschiedlichen Reaktionen kommen:

2.Korinther 2,15 Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen; 16 den einen ein Geruch vom Tod zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig?17 Denn wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes wie die meisten, sondern wie aus Lauterkeit und wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus.

Ein Blick auf die Stellungnahmen der Alpha Deutschland Seite macht ein Übergewicht charismatischer Leiter deutlich und auch das Programm und die Liedauswahl sind so angelegt, das der Alphakurs offen für charismatische Erfahrungen macht und grundsätzlich den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Hans-Werner Deppe schreibt: Wir müssen hier »leider« sagen, weil der Alpha-Kurs biblisch betrachtet eher eine Gefahr als ein Segen ist. Abzuraten ist vor allem deshalb von ihm, weil er ein »Evangelium« vermittelt, das um wichtige Elemente verkürzt, humanistisch ausgerichtet und somit »ökumenekompatibel ist. Zudem führt Alpha gezielt in charismatische Erfahrungen hinein wie eine angebliche Geistestaufe, »Zungenrede« und unkontrollierte Anfälle, wie sie aus dem »Toronto-Segen« bekannt sind.zentrierteVerkündigung betreibt, die zu einer „Errettung durch (toten) Glauben“ lehrt. Buße und Um-kehr würden nicht gepredigt

Für schriftorientierte Gemeinden ist ein Alphakurs nach meinem Dafürhalten definitiv abzulehnen. In diesem Konzept ist Mission eine Art von menschlich möglicher und optimierbarer Überzeugungsarbeit. Der Heilige Geist wird im Gegenzug auf eine Wundergabenausteilender degradiert.

Weitere Informationen

  • Alpha Deutschland  hier
  • Bibelbund hier

Alternative Glaubenskurse

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