Betanien Konferenz 2011

Am Samstag, den 10. September 2011, findet die 3. Betanien-Konferenz mit dem Thema: „Geistliches Unterscheidungsvermögen lernen & fördern. Wie stärken und schützen wir unsere Gemeinden?“ statt.

Referenten und Vortragsthemen:

  1. Thorsten Brenscheidt: Neue Trends in Gemeinden – Ursachen und Folgen. Wie gehen wir damit um?
  2. Martin Erdmann: Die systematische Verführung durch die evangelikale Machtelite
  3. Hans-Werner Deppe: Die Stimme des Hirten: Wegweisung durch ein klares Evangelium
  4. Dirk Noll: Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre!

Quelle

Weitere reformatorisch/reformierte Konferenzen in 2011 hier

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MBS: Seelsorge-Seminar

Seelsorge gehört wie Verkündigung, Lehre und Diakonie zum Wesen der Kirche. Das Martin Bucer Seminar möchte die Seelsorge in den Gemeinden stärken. Seelsorgerliche Kompetenz kann durch Schulungen und Praxis gestärkt werden.

Ron Kusch weist darauf hin, das für den Seelsorge-Aufbaukurs II vom 1.–6. Mai (bei Berlin) noch ein paar Plätze frei sind.

Zu den Themen gehören unter anderem:

  1. Angst: Wenn Gott klein ist
  2. Kommunikation
  3. Die Persönlichkeit des Seelsorger

Quelle

Evangelium21 – Konferenz

In diesem Jahr gibt es eine weitere Konferenz-Prämiere reformatorischer Ausrichtung: Die Evangelium21-Konferenz vom 18-20. August 2011 mit Workshops von 9Marks Ministries.

Zu Evangelium21 gehören laut eigener Aussage Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden, die ihren Glauben fest auf Jesus Christus und den fünf Solas gründen. Zielsetzung von Evangelium21 ist es, dass Gemeinden neu belebt und gestärkt werden.

Quelle: Evangelium21

Heidelberger Konferenz 2011

Der Termin steht, die Redner haben zugesagt: Die zweite »Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie« wird, d.v., stattfinden am 15.-16. September 2011.

Das Thema der diesjährigen Konferenz ist: »Was die Kirche bekennt…«

Wie angekündigt wird die diesjährige Konferenz auf deutsch gehalten! (vorgesehen ist jährlicher Wechsel zwischen einer deutschsprachigen, eher »nationalen« Konferenz und einer englischsprachigen, eher »internationalen« Konferenz.)

Als Redner haben zugesagt:
Dr. Bernhard Kaiser (Institut für Reformatorische Theologie)
Dr. Victor D´Assonville (Akademie für Reformatorische Theologie Hannover)
Dr. Johannes W. Maris (Emeritierter Professor an der Theologischen Universiteit Apeldoorn, Niederlande)

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Weitere Informationen auf der Konferenzwebseite.

weitere Konferenzen in 2011

Was ist JesusHouse?

Derzeit findet vom 30. März bis zum 2. April das diesjährige JesusHouse in der Stuttgarter Porsche-Arena statt. Was ist „JesusHouse“? Im SCM Musik-Newsletter heißt es dazu bezeichnend:

JesusHouse ist eine Mischung aus christlichem Popkonzert, Talkshow und Gottesdienst, auch unter dem Begriff Evangelisations-Event bekannt.

Thorsten Brenscheidt hat bereits eine kurze, erste Reaktion zum ersten Abend bzw. der Frage, was „JesusHouse“ ist , verfaßt.

Was ist JesusHouse? Offiziell wird es als „Jugendevangelisation“ von ProChrist europaweit per Sattelit in mitarbeitende Gemeinden der Evangelischen Allianz übertragen. Die Gesamtkosten betragen rund 3 Millionen (!) Euro. Wofür so viel Geld? Auf dem Kurzvideo wird es schnell deutlich: JesusHouse ist eine aufwendige Unterhaltungsshow – viel Rock, Rap, Diskolicht, Coolness, Feeling, Action, Stimmung, La-Ola-Wellen usw. Die Botschaft von Matthias Clausen ist erschreckend einseitig: Gott lebt, sucht, wartet. Der „Evangelist“ erwähnt mit keiner Silbe, dass der Mensch getrennt ist von Gott. Schuld, Sünde, Verlorensein, Finsternis, Gericht, Hölle, Zorn, Vergebung, Sühne, Buße, Umkehr, Bekehrung, Nachfolge, Jüngerschaft, Kosten überschlagen usw. werden komplett ausgeblendet. Clausen betont in seiner Predigt und einem „Übergabegebet“ (?) lediglich, dass man halt mit Gott leben kann, wenn mal will. Dass und warum das Evangelium als die „Gute Nachricht“ und „Frohe Botschaft“ überhaupt notwendig ist, bleibt außen vor. Selbst die Verkündigung von Torsten Hebel und Christina Riecke (heute: Christina Brudereck) bei JesusHouse 2004 war klarer. Hier wurde wenigstens mal erwähnt, dass der Mensch getrennt ist von Gott. Von biblischer Klarheit und Konsequenz konnte seinerzeit leider auch nicht die Rede sein. Clausen wirkt aber noch weniger herausfordernd und eher soft und smart. Damit ist noch mehr zu verstehen, dass der Jugendevangelist Ralf Steinhart als Gastprediger von JesusHouse 2010 in Freiburg entlassen wurde. Er hatte in seiner Verkündigung Gericht und Hölle erwähnt. Die Veranstalter begründeten die Entlassung damit, dass sie sich von „Drohungen, Druck und Absolutheitsansprüchen“ distanzieren. Am Rande bemerkt: Das Thema des ersten Abends von JesusHouse 2011 hieß „gott?“. „gott“ kleingeschrieben, bedeutet im Englischen Götze: „god“. Wenn Gott gemeint ist, wird es groß geschrieben: „God“. Bei JesusHouse 2007 wurde abfällig erklärt, um wen es geht: „Jesus. Ein Kerl Anfang 30 …“ Wenn der Herr aller Herren nur noch ein „Kerl“ ist, der keinem zunahe treten will, kann von Bekehrung nicht mehr die Rede sein, aber auch nicht von Evangelisation.

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Blog of Johannes: Jesus House 2011 – Fazit

N. T. Wright zu Gast bei den 4. Marburger Studientagen

Auf dem DistomosBlog von Georg Walter ist zu lesen, das N. T. Wright zu Gast bei den 4. Marburger Studientagen war: Rechtzeitig zu den 4. Marburger Studientagen Gesellschaftstransformation 2011 erschienen zwei Bücher des Neutestamentlers N T Wright in deutscher Übersetzung – Das Neue Testament und das Volk Gottes sowie Glaube und dann? Von der Transformation des Charakters (Francke Buchhandlung). N T Wright, ehemaliger anglikanischer Bischof von Durham und Professor für Neues Testament, steht für die „Neue Paulusperspektive,“ die die paulinische Rechtfertigunslehre in ein neues Licht stellt. weiterlesen auf dem DistomosBlog und weiterführend auch bei toby-faix.blogspot

Die Predigt von N. T. Wright ist hier zu hören.