Waren Adam und Eva reale Menschen?

 

Bedenke folgendes:

  • Moses glaubte, dass sie real waren (1Mo 5, etc.)
  • Der Autor der Chronik glaubte, dass Adam real gewesen ist: 1. Chronik 1:1
  • Lukas glaubte, dass Adam real gewesen ist: Lukas 3:38
  • Der Herr Jesus glaubte, dass sie real gewesen ist: Mattheus 19:4-5
  • Paulus glaubt, dass Adam real gewesen ist: Römer 5:12 ff, 1. Kor. 15:22,45, 1. Timotheus 2,12-14
  • Judas glaubte, dass Adam real gewesen ist: Judas 14

Bedenke weiterhin:

Alle oben genannten Autoren wurden bei dem was sie über Adam und Eva schrieben und glaubten durch den Heiligen Geist inspiriert (2 Petrus 1:21 und 2. Timotheus 3,16).

Deshalb:

Wenn wir glauben, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes, müssen wir glauben, dass Adam und Eva echte, historische Personen waren.

Außerdem:

Was wären die Folgen, wenn wir leugnen, dass sie echte Menschen waren?

  1. Wir verleugnen die Inspiration der Heiligen Schrift und widersprechen dem, was die Schrift über sich selbst lehrt und damit auch, was die Kirche über Schrift bekennt (Belgisches Bekenntnis Artikel 3).
  2. Wir sagen, dass der Herr Jesus (Matthäus 19) log, verrückt oder fehlerhaft gewesen ist.
    Was auch immer wir sagen, ein solcher Mann kann nicht unser Retter sein denn er hätte sich nur als ein weiterer Mensch erwiesen.
  3. Wenn es nicht wirklich ein Mann und eine Frau gewesen sind, welche am Anfang gesündigt haben, wäre die Lehre des Paulus in Römer 5 über Jesus Christus Unsinn.
  4. Die Lehre von der Erbsünde, durch verschiedene Stellen in der Heiligen Schrift belegt (und wiedergegeben/bekannt in den Bekenntnissen der Kirche), wäre nicht wahr.
  5. Der Mensch könnte daher etwas zu seiner Rettung beitragen.
  6. Gottes Herrlichkeit wäre beraubt.

Quelle:  yinkahdinay.wordpress.com (Blog von Dr. Wes Bredenhof)

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Heidelberger Konferenz für Reformatorische Theologie

Vom 18.–21. Juli 2013, dem Jahr des 450. Geburtstages des Heidelberger Katechismus, feiert eine Jubiläumskonferenz den »Heidelberger«. Programm und weitere Details sind auf der Konferenzseite zu finden.

Referenten sind u. a.: Dr. Michael Horton, Dr. Joel Beeke & Dr. Victor D’Assonville

Dr. Horton ist Professor für Systematische Theologie und Apologetik am Westminster Seminary in Kalifornien.

 

 

Dr. Beeke ist Präsident und Professor für Systematische Theologe, Kirchengeschichte und Homiletik am Puritan Reformed Theological Seminary. Beide sind außerdem ordinierte und aktive Pastoren.

 

 

 

 

Dr. Victor D’Assonville ist Rektor des Reformatorisch-Theologischen Seminars (Hannover) und Dozent an der Theologischen Fakultät der University of the Free State Bloemfontein, Südafrika

 

 

 

Reformation heute

In vier Jahren wird man in der evangelischen Welt 500 Jahre Reformation bzw. den Beginn der sogenannten Lutherdekade feiern. Ausgangspunkt ist Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517. Dies war der Beginn einer Veränderung, welche die Kirche und damit die damalige Welt in vielerlei Hinsicht erfasst und nachhaltig geprägt hat.

Kern der Reformation war und ist Martin Luthers Erkenntnis, dass der sündige und gottlose Mensch allein durch Glauben gerettet wird, aus göttlicher Gnade, nicht durch irgendwelche guten Werke, sondern durch Zurechnung des leiblich-geschichtlichen Sühnetodes von Gottes eigenen Sohn.

Nicht nur der Sühnetod an sich, darüber hinaus viele weitere evangelische Positionen werden heute vielerorts, ob in der landeskrichlich-evangelischen oder der freikirchlich-evangelikalen Welt in Frage gestellt, kritisiert und sogar geleugnet. 500 Jahre Reformation- das hat leider weder von Anfang an, noch über die Jahrhunderte bis heute ständige Reformation am und durch das Wort Gottes bedeutet, sondern oftmals leider das genaue Gegenteil.

Ein neues Magazin- Reformation heute– hat es sich das Ziel gesetzt, das ursprüngliche Anliegen der Reformation aufzugreifen und in die Gemeindelandschaft zu transportieren:

Reformation Heute ist eine Zeitschrift, die das Anliegen der Reformation für die Erneuerung der Kirche heute fruchtbar machen will.

 

Träger bzw. Herausgeber des Magazins ist das Reformatorisch-Theologische Seminar. Zur Redaktion gehören Sebastian Heck, Dr. d’Assonville, Matthias Mangold und Raphael Schuster. Die Autoren der ersten Ausgabe sind Sebastian Heck, Dr. V. d’Assonville, Dr. B. Kaiser, Carl Trueman und als besonderer Gastautor: Johannes Calvin.

Ich wünsche diesem Magazin, deren Herausgebern und noch mehr dem genannten Anliegen, Gottes Segen und Gelingen!

Das Jahresabonnement der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift wird mit € 12,00 sehr günstig, zudem die ersten beiden Hefte kostenlos sein. Um auf dem Laufenden zu bleiben einfach auf Facebook und Twitter folgen.