Rheinischer Merkur "Calvin: Reformator in Mode"

Im Rheinischen Merkur sind einige Artikel über die reformierte Kirche, Calvin bzw. den Calvinismus veröffentlicht worden (->hier). U.a kommt Prof. Dr. Herman Selderhuis (Professor für Theologie in Apeldoorn ->Video) in einem Interview zu Wort.
RM: In diesem Jahr wird Calvins „Institutio“ erstmals seit 1931 neu herausgegeben. Bedeutet das, dass Calvin beliebter als früher ist?
Selderhuis: Ja, ich glaube, dass er noch nie so viel gelesen wurde wie jetzt. Seine Theologie ist relevant und aktuell.

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Artikelreihe – Calvins missionarisches Denken und Praxis

calvin artikelserieCalvins missionarisches Denken und Praxis
von Mark Pogson aus „The Banner of Truth“
(übersetzt von Markus Walter, Limbach-Oberfrohna)

Es wurde viel zu häufig gesagt, dass Johannes Calvin kein Interesse an Mission gehabt hätte. Solche Stellungnahmen entstehen meist aus Unkenntnis, unabsichtlich: eine bekannte Geschichte wird wiederholt. In manchen Fällen jedoch entsteht so eine Meinung, weil der Maßstab des Urteils nicht ganz fair ist, denn es basiert auf moderner missionarischer Aktivität und Organisation. Weiterlesen „Artikelreihe – Calvins missionarisches Denken und Praxis“

Psalm 51 – Miserere Mei Deus

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte,
und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.

An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du Recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest.
Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.
Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.
Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde.
Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast.
Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat.
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.
Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren.
Errette mich von Blutschuld, / Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme.
Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.
Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht.
Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.
Dann werden dir gefallen rechte Opfer, / Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

Gregorio Allegri (* 1582 in Rom; † 17. Februar 1652 ebenda) war ein italienischer Priester, Komponist und Tenorsänger.

Seit 1591 war er Chorknabe an San Luigi dei Francesi und wie sein Bruder Domenico Allegri (1585-1629) Schüler des Giovanni Maria Nanino. Nach seiner Priesterweihe war er von 1607 bis 1621 Kapellmeister am Dom zu Fermo. Von 1629 bis zu seinem Tode war er päpstlicher Kapellsänger in den Diensten des Papstes Urban VIII..

Seine wohl berühmteste Komposition ist das neunstimmige Miserere, das im Laufe der Jahre viele zusätzliche Einflüsse und Veränderungen erfuhr. Das Stück wurde bis 1870 jedes Jahr in der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle aufgeführt und durfte nicht kopiert werden. Bei einem Besuch dort im Jahr 1770 hörte Wolfgang Amadeus Mozart das Musikstück und schrieb es später aus dem Gedächtnis nieder. Ihm ist wohl zu verdanken, dass das Stück nicht für immer verloren ging. Das „Miserere“ beeindruckte auch Johann Wolfgang von Goethe und Felix Mendelssohn Bartholdy. Des Weiteren verfasste Allegri Messen, Motetten, ein Tedeum, ein Magnificat, Concertinis und eine vierstimmige Streichersonate.  (Quelle: Wikipedia)

 

Artikelreihe – Diakonie bei Calvin

calvin artikelserieHeiter und frohen Herzens – Die Diakonie bei Calvin
von Pastor Dr. Bartolt Haase
Boldelschwingsche Anstalten Bethel

Johannes Calvin war ein Flüchtling, als er 1536 zum ersten Mal nach Genf kam. Als Protestant konnte er in seinem Heimatland Frankreich nicht mehr sicher leben. Die südliche Schweiz, insbesondere die Stadt Genf, wurde damals von vielen Anhängern der Reformation aus Frankreich als Zufluchtsort gewählt. Sie alle wollten in Genf eine Unterkunft finden, genug zu Essen und eine Arbeitsstelle haben. Weiterlesen „Artikelreihe – Diakonie bei Calvin“

Betanienkonferenz

Am 12. September 2009 findet in der Biblisch-evangelischen Gemeinde Ostwestfalen-Lippe die 1. Betanien-Konferenz statt. Das Konferenzthema lautet: „Wie redet Gott zu mir? 100 Jahre Berliner Erklärung – Schwärmerei und biblischer Glaube im Vergleich“
„Die fundierten, allgemeinverständlichen Vorträge richten sich an alle interessierten Christen, insbesondere auch solche, die eine biblische Antwort auf innerevangelikale schwärmerische Einflüsse suchen. Da mystische Vorstellungen nicht nur in der charismatischen Bewegung grassieren, sondern auch unter „bibeltreuen“ Christen mystische Tendenzen zunehmen Weiterlesen „Betanienkonferenz“

God So Loved The World (The Crucifixion)


St. Pauls Cathedral Choir: „God So Loved The World“
Sir John Stainer (1840-1901), war Komponist, Organist (u.a. an der Londoner St Paul’s Cathedral) und Musikwissenschaftler. The Crucifixion  ist ein englisches Oratorium zur Passion. In Deutschland nahezu unbekannt, ist es doch eines der meist aufgeführten Werke zur Passionszeit im englischen Sprachraum.

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