Pfingsten – Geburt oder Scheidung

Auch die Voraussagen des Herrn Jesus Christus in den Evangelien wiesen auf eine unmittelbar bevorstehende Wiederkehr im Gericht zur gegenwärtigen Generation hin:

  • Matth. 10:23 – „Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere! Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen sein wird.“
  • Matth. 16:28 – „Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich.“
  • Matth. 24:34 – „Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“
    Wenn der Herr Jesus die Bezeichnung „diese Generation“ in den Evangelien benutzt, dann meint Er Seine Zeitgenossen damit: 26:36; 11:36; 12:39, 41, 42 and 45; Lk. 11:50-51; 17:25; Mk. 8:38.
  • Matth. 26:64 – „Jesus spricht zu ihm (dem Hohepriester): Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.“
  • Matth23, 36 Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. (Lk17,25)

Scheidung der Zeitalter

Zu Pfingsten wurden verschiedene Zeitalter voneinander geschieden. Das eine Zeitalter (Endzeit): der Alte Bund endete. „Tag des Herrn“, in den „letzten Tagen“, „am Ende der Tage“,  „Endzeit“, „am Ende der Zeiten“, in „späteren Zeiten“. Der Begriff „Endzeit“ bedeutet keine, in unserer Zukunft zu erwartende Zeit, sondern meint das Ende des alten Bundes, nicht das Ende der Welt, sondern das Ende des jüdischen Zeitalters. Wir leben mitten in bzw. nach der „Endzeit“ und können jederzeit mit der Wiederkunft rechnen. Christus ist das Ende des Gesetzes (Röm10,4); der at’lichen Ordnung (Hebr7,18-19). Der zerrissene Vorhang und der zerstörte Tempel sind die unwiderlegbaren Zeichen für das Ende des alten Bundes.

Und es begann ein neues Zeitalters: der Neue Bund begann. Mit dem neuen Bund in Christus begann das gegenwärtige Zeitalter. Im Leben und Dienst Christi waren bereits drei Zeichen der Gegenwart des Reiches Gottes (messianisches Friedensreich) bereits sichtbar:

  1. Verkündigung des Evangeliums (Jes61,1-2; Lk4,16-30)
  2. Zeichen und Wunder (Jes. 35,1-10; Jes. 29,18; Jes. 42,7)
  3. Dämonenaustreibung (Matth12,28)
  4. Auferstehung Christi, wichtigstes Zeichen, die Auferstehung der Toten (Jes26,19; Matth12,36-42; 1Kor15,20: Erstlingsfrucht der Entschlafenen); Tod entmachtet (2Tim1,10)
  5. Ausgießung des Geistes (Sach12,10; Joel3,1-5; Apg2, 14-36)
    Mit der Ausgießung des Geistes zu Pfingsten ist die verheißene messianische Zeit Wirklichkeit geworden, Christus zum Herr und König erhöht und sein Reich angebrochen

Nach der festgesetzten Zeit (Daniel9,24ff) vollzog Gott das angekündigte Gericht an dem „Tag des Herrn“, welches Er durch die Propheten verschiedentlich angekündigt hatte. Im Jahr 70n.Chr. wurde der Zorn Gottes über Israel (Lk21,23) ausgegossen. Jerusalem wurde in Schutt und Asche gelegt (Matth22,7), die Juden wurden in Gefangenschaft geführt (Lk21,24) und das Blut der Propheten kam über die unbußfertige jüdische Generation (Matth23,35-36). Das Gericht über Jerusalem erbrachte den Beweis, Das Jesus der Messias ist und seine Herrschaft im Himmel angetreten hat.

Am Pfingsttag vollzog sich im Tempel von Jerusalem bereits etwas vom »Tag des Herrn«.

Der Heilige Geist bewirkte zu Pfingsten Scheidung und Entscheidung!

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